Chorreise Irland 2003

 

Unsere diesjährige Chorreise führte uns auf die grüne Insel Irland.

Programmablauf

10. Juli 2003

Mit dem Bus ging es von Bleiburg nach Wien und dann mit der AER LINGUS nach Dublin. Anschließend geht es mit dem Bus zu unserem ersten Hotel nach Wexford.

11. Juli 2003

Nach dem Frühstück ging es nach Kilkenny, auch "Marmorstadt" genannt, - die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt Irlands. Wir besichtigten "Kilkenny Castle". Die Franziskanerabtei war für 600 Jahre die Hauptresidenz der Butler Familie. Die Burg ist von einem 50 ha großen Garten umgeben.
Weiters besuchten wir die "St. Canices Kathedrale". Bereits um 1251 wurde mit dem Bau der zweitgrößten Kathedrale Irlands begonnen und 30 Jahre später fertiggestellt.
Weiter ging es mit dem Bus Richtung Cork. Unterwegs besuchten wir den "Rock of Cashel" (unten links). 60 Meter hoch über der Ebene auf einem Kalksteinfelsen erhebt sich eine der kunsthistorisch bedeutensten Sehenswürdigkeiten Irlands. Der große Rundturm erreicht eine Höhe von 25 Meter, sein Eingang liegt knapp 4 m über der Erde.Weiterfahrt nach Mallow - wir beziehen unser Quartier im Hibernian Hotel.
rechts die gesamte Gruppe

12. Juli 2003
 
Nach dem Frühstück verlassen wir das Hotel in fahren nach Cork (Stadtrundfahrt). Weiter geht es Richtung Meer nach Kinsale.
Anschließend besuchten wir das Cobh Heritage Center wo wir Informationen über die irischen Emigranten in multivisioneller Form erhielten.

Den Abschluß bildete der Besuch der Old Midleton Whiskey Distillery. Die einfühlsam restaurierte Whiskey Brennerei aus dem 18. Jh. gehört zu den Irish Distillers in Midleton. (unten  - der größte Destillierkessel der Welt für 150.000 Liter) Eine Whiskey-Verkostung durfte natürlich nicht fehlen (siehe unten). Vier MGVler wurden mit Zertifikat zu Whiskey-Testern ernannt.   

13. Juli 2003

Wir verlassen unser Hotel in Mallow und besichtigen "Blarneys Castle", eine befestigte Burg aus dem 15. Jh. die von einem wunderschönen Park umgeben ist.
In Blarneys Castle findet man den "Stein der Beredsamkeit" den man kopfüber küssen muss.
Natürlich war Blarneys Castle auch ein Ort wo man unbedingt ein Lied anstimmen mußte, da zufällig zur selben Zeit auch Kärntner dort waren.
Blarney Castle sorgte auch danach noch für Aufregung, da ein einsamer Rucksack die Weiterfahrt nicht mitmachen wollte und dortblieb. Unglücklicherweise waren darin der Reisepass und die Flugtickets eines gewissen Helmut K. - welches er erst in Bantry (siehe unten) bemerkte und sofort die ganze Reisegruppe in Aufregung versetzte. Dank unseres Reiseleiters Jack Reynolds und Busfahrer Tony war der Rucksack früher als wir im Killarney Heights Hotel in Killarney.

14. Juli 2003

Wir besuchen Muckross House. 1843 von der Herbert Familie im Elizabethanischen Stil erbaut, ist dieses Haus eines der luxuriösesten Wohnhäuser in Irland. Umgeben von wunderschönen Gärten liegt Muckross im Herzen des Killarney National Parks.
Weiter ging es um den "Ring of Kerry" die bekannteste Panoramastraße Irlands. Die überraschende Schönheit der großen Halbinsel Iveragh (166 km) rührt von der großen Vielfalt der Landschaft her, die ununterbrochen Kontraste bietet. Das vorherrschende Element ist das Wasser, ganz gleich ob es Flüsse sind, die durch zauberhafte Dörfer fließen, oder der Atlantik und sein Golfstrom oder der bekannte Killarney See im Herzen der MacGilly Cuddy Reeks Berge.

15. Juli 2003

Wir verlassen Killarney fahren nach Tralee. Dort statteten wir dem Kerry Kingdom Museum. Das Museum ist in zwei Teile untergliedert: einer audiovisuellen Vorführung durch die wunderschöne Landschaft von Kerry. Danach ist eine Ausstellung der Geschichte Kerrys von der Steinzeit bis Heute zu sehen. Der zweite Teil "The Geraldine Experience" führt mit Hilfe von Gerüchen und Soundeffekten in die mittelalterlichen Straßen von Tralee.

Weiter ging die Fahrt zu den "Cliffs of Moher". Die beeindruckendsten Klippen ganz Irlands erheben sich vom Atlantischen Ozean bis zu einer Höhe von 215 m und erstrecken sich über 7 km entlang der Küste.
Leider waren die Sichtverhältnisse nicht so optimal (siehe unten).

Durch die Burren Gegend, ein seltsame und einzigartige Gegend in Europa, ging es weiter. Burren heißt soviel wie riesiger Stein. Oft als Mondlandschaft beschrieben ist der Burren ein Hochplateau aus porösem Kalkstein. Hier wachsen keine Bäume, die Felsen sind nicht mit Erde bedeckt, der Kalkstein ist blank. Wir beziehen das "Flannerys Hotel" in Galway.
Galway gilt als Hauptstadt von Westirland. Die am Meer gelegene Stadt hat sich seinen mittelalterlichen Charme auch ohne georgianische Architektur erhalten.
 

16. Juli 2003 Konzert in Kylemore Abbey

Wir nutzen den Vormittag um etwas länger zu schlafen. Nach dem Frühstück fahren wir nach Kylemore Abbey wo wir ein Konzert geben.
Kylemore Abbey ist das einzige noch bestehende Benediktinerinnen Kloster Irlands.

17. Juli 2003

Wir verlassen unser Hotel in Galway und fahren nach Dublin und nehmen unser Quartier im "Ashling Hotel" .

Am Abend besuchten wir im Olympia Theater die Ragus Show. Eine einzigartige Show mit ausgezeichneten Tänzern und Musikern. Im Laufe des Abends wurde über die verschiedenen Einlagen die Geschichte und Musik der Aran Inseln näher gebracht.

18. Juli 2003

Mit einer Stadtrundfahrt machen wir uns mit Dublin vertraut. In Dublin leben ein Drittel der irischen Bevölkerung.
Wir besuchen Dvblinia. Über eine Steinbrücke mit Christ Church Cathedral  verbunden, ist Dvblinia ein Erlebnis das in die Vergangenheit reisen und in die mittelalterliche Geschichte eintauchen läßt.

Am Nachmittag machen wir von der Möglichkeit einer Shopping Tour reichlich Gebrauch.

19. Juli 2003

Nach einem Besuch in der Guinness Brauerei geht es zum Flughafen. Wir verlassen um 16 Uhr 30 die grüne Insel und fliegen nach München wo bereits der Bus auf uns wartete um uns wieder nach Bleiburg zurückzubringen.

Ein Resümee

10 wunderschöne Tage in einem Land voller Kontraste. Ein herzliches Danke an Frau Ans Pseiner vom Kärntner Reisebüro für die Reiseplanung, an Jack Reynolds den wir als fachkundigen Reiseleiter in unser Herz geschlossen haben und an "Tony" der uns mit seinem Bus sicher über die Straßen Irlands geführt hat.

Slainté Irland