Woher kommen wir

Der Stammort unseres Chores, das kleine Dorf Loibach, liegt in der 4100 Einwohner zählenden Gemeinde Bleiburg, direkt an der Südostgrenze Kärntens zum Nachbarstaat Slowenien. An unseren Ort schließt entlang der Petzen, unserem 2114 m hohen Wander, Schi- und Hausberg im Gebirgszug der Karawanken, die 2500 Einwohner zählende Gemeinde Feistritz mit ihrem Zentral Ort St. Michael. In diesen beiden Gemeinden sind auch die meisten unserer Sänger zu Hause.

 

 

Bleiburg

4081 Einwohner
479 m Seehöhe

Petzen


 

St. Michael

2128 Einwohner
486 m Seehöhe


Links zu bekannten Bleiburgern
   

Werner Berg

Kiki Kogelnik

Rainer Schönfelder

 


Einige Worte zur Geschichte von Bleiburg

Als "castrum et forum Pliburch" im Jahre 1228 erstmals urkundlich erwähnt, gehörte Bleiburg damals zum Herrschaftsgebiet der "Heunburger", in der Folge der "Pfannsteiner" und schließlich der "Aufeinsteiner", deren Verschwörung und Aufstand gegen die mächtigen Habsburger 1368 zur Belagerung und Verwüstung des Marktes und danach zur 230jährigen landesfürstlichen Oberhoheit geführt hat. Seit 1601 bis in die Gegenwart steht Schloss Bleiburg ununterbrochen im Eigentum der Familie der Grafen "Thurn-Valsassina".
1370 wurde dem zerstörten und auch wirtschaftlich völlig darnieder liegenden Ort das mit Privilegien verbundene Stadt- und 1393 auch das Marktrecht verliehen.
Letzteres bildet noch heute die rechtliche Grundlage des seither ununterbrochen jährlich im Spätsommer  stattfindenden
Wiesenmarktes, dieses von tausenden Gästen naus Kärnten, der Steiermark und Slowenien besuchten größten Volksfestes des Kärntner Unterlandes.

Das historische Geschehen Bleiburgs und seiner Umgebung war geprägt von Belagerungen, Plünderungen, Brandkatastrophen, Pest und Heuschreckenplagen.
Stadt und Schloss Bleiburg, wie auch die Orte in der Umgebung haben diese bösen Zeiten, aber auch die Unbillen der jüngeren Vergangenheit, überstanden - wenn auch mit beträchtlichen menschlichen und materiellen Verlusten.
Seit 1918, dem Ende der Habsburger Monarchie, als Grenzregion gegenüber dem neu errichteten Nachbarstaat Yugoslawien in wirtschaftlicher prekärer Randlange, haben sich die Menschen unseres Gebietes, wo auch eine slowenische Volksgruppe beheimatet ist, besonders nach dem zweiten Weltkrieg durch Fleiß und Ausdauer die Basis eines einigermaßen befriedigenden Wohlstandes erarbeitet.

 

 
 

Bleiburg

 

Wiesenmarkt

Kultur - Gesang - Ausblick

Neben einem regen örtlichen Kulturgeschehen ist die den Bildern des "Kärntner Expressionisten aus dem Rheinland", Werner Berg, gewidmete, modern ausgebaute Galerie in Bleiburg für Kunstliebhaber aus dem In- und Ausland ein besonderer Anziehungspunkt.
Manche in Bleiburg geborene und hier aufgewachsene Künstler, wie etwa die 1996 verstorbene, der österreichischen Avantgarde zuzuzählende und lange in New York wohnhaft gewesene Malerin Kiki Kogelnik oder der weit über die Grenzen Österreichs bekannte Leiter der Jazzabteilung der Musikhochschule Graz, der Saxophonist Karlheinz Miklin, bewiesen und beweisen immer wieder die Verbundenheit zu ihrer Kärntner Heimat.

Wir Kärntner sind ein sangeslustiges Völkchen (ca. 500 Chöre), dem man gerne nachsagt, wenn drei Kärntner beieinander stünden, bildeten sie bereits einen "Gesangsverein". Natürlich wollen wir uns mit unseren Liedern bei ihnen vorstellen und wir würden uns freuen, wenn wir von Ihnen hören würden (per Email mgv.petzen.heli@aon.at oder per Eintrag in unserem Gästebuch)
(Text: Altbürgermeister Othmar Mory)